Navigation

Suche

Hauptnavigation

Begriffe aus dem Baulexikon:

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  

  

Abnahme

1. bei Bauverträgen muss die vertraglich vereinbarte Leistung abgenommen werden. Mit der Abnahme erklärt der Auftraggeber, dass die vertraglich vereinbarte Leistung ordnungsgemäß und fachgerecht ausgeführt wurde. Das Bauwerk ist nur abnahmefähig, wenn es keine wesentlichen Mängel hat. Unwesentliche Mängel stehen der Abnahme nicht entgegen. Die Abnahme ist außerdem Fälligkeitsvoraussetzung für die Schlussrechnungsvergütung, § 641 Abs. 1 BGB. Die Abnahme ist geregelt in § 640 BGB und § 12 VOB/B. Die Abnahme hat folgende Rechtsfolgen: - Beginn der Verjährungsfrist für Mängelansprüche - Umkehr der Beweislast - Übergang der Gefahrtragung auf den Auftraggeber, BGB § 644, VOB/B § 12 Nr. 6 - Fälligkeitsvoraussetzung für den Vergütungsanspruch der Schlussrechnung - Behält sich der Auftraggeber bei der Abnahme nicht die Mängelbeseitigungsansprüche wegen bekannter Mängel oder die Geltendmachung einer verwirkten Vertragsstrafe vor, verliert er diese Ansprüche, VOB/B § 12 Nr. 5 Abs. 3. 2. Bauordnungsrecht: Im Rahmen der behördlichen Bauüberwachung können Abnahmen bestimmter Bauteile oder Bauarbeiten, die Abnahme des Rohbaus und die Abnahme des gebrauchsfertigen Bauvorhabens (Schlussabnahme) verlangt werden. Rohbauabnahme und Schlussabnahme sind auch vom Bauherrn zu beantragen.

Abnahme - Normen und Publikationen im Beuth WebShop suchen

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  

Informationen