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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Brunnen

die in der Geotechnik verwendeten B. sind im unteren Teil geschlitzte Rohre, die in der Regel von einem Filter aus Kies oder Geotextilien umgeben sind, um das Eindringen von Feststoffen zu vermeiden. Bei der Wasserhaltung von Baugruben werden Vertikalbrunnen eingesetzt. Man unterscheidet Flachbrunnen, bei denen das Wasser durch eine Ringleitung, die unter Unterdruck steht, abgesaugt wird, und Tiefbrunnen, bei denen das Wasser mittels Tauchpumpen, die in jedem einzelnen B. im Brunnenfuß angeordnet sind, gefördert wird. Bei Böden mit geringer Durchlässigkeit ist die Zuflussmenge in der Zeiteinheit gering und es genügen B. mit geringerem Durchmesser und geringerer Ausstattung (Nadelbrunnen, Wellpoints). Um die Absenkzeit zu verkürzen, werden Brunnenabstände und damit die Sickerwege reduziert. Die B.-Abstände betragen bei Tief-B. mindestens 5 bis 6 m, bei Flach-B. etwa 3 bis 4 m und bei Nadelbrunnen höchstens 1,5 bis 3 m.

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