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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Erddruck

Druck des Bodens auf eine annähernd senkrechte Wand oder einen Schnitt durch den Boden. Größe und Verteilung des Erddrucks sind abhängig von den im Boden auftretenden Verzerrungen, die von außen aufgeprägt werden, z. B. durch Wandbewegungen oder Setzungen. Sonderfälle sind der aktive Erddruck als unterer Grenzwert des Erddrucks, der passive Erddruck (Erdwiderstand) als oberer Grenzwert und der Erdruhedruck. Die Grenzwerte treten jeweils bei vollständiger Mobilisierung der Scherfestigkeit durch Verzerrungen auf, die vorwiegend durch Wandbewegungen erzeugt werden. Dazu ist eine bestimmte Mindestgröße dieser Bewegungen erforderlich (Grenzverschiebung). Der Erdruhedruck entspricht einem Zustand, bei dem Verzerrungen nur durch eine vertikale Zusammendrückung des Bodens entstehen, nicht durch horizontale Wandbewegungen.

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