Navigation

Suche

Hauptnavigation

Begriffe aus dem Baulexikon:

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  

  

Freivorbau

Brückenbauverfahren, bei dem der Brückenüberbau - meist aus Spannbeton - abschnittsweise verlängert wird, ohne dass dabei eine Abstützung nach unten erfolgt. Große und aufwendige Lehrgerüste werden so vermieden. Bei mehrfeldrigen Brücken kragt vom Pfeilertisch ausgehend zu beiden Seiten jeweils ein Kragarm aus, dessen Länge sich aus Gleichgewichtsgründen von seinem Pendant nur um ein geringfügiges Maß unterscheiden darf. Um ein Kippen des Waagebalkens auf dem Pfeilertisch zu vermeiden, wird er monolithisch mit dem Pfeiler verbunden oder verkeilt bzw. durch temporäre Abstützungen gesichert, bis die Durchlaufträgerwirkung des Überbaus eingestellt ist. Das Verfahren wurde zunächst zum Bau großer Strombrücken mit frei auskragenden Kastenträgern und veränderlicher Konstruktionshöhe angewandt. Später wurden auch Rüstträger, die über der Brückentafel liegen und etwa die 1,6- fache Spannweite haben, verwandt, um die frei stehenden Pfeiler zu stabilisieren und den Materialtransport zentral von einem Widerlager aus zu besorgen.

Freivorbau - Normen und Publikationen im Beuth WebShop suchen

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z  

Informationen