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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Hydratation, Hydratationswärme

während des Erhärtens des Betons entsteht durch die Wasseranbindung des Zements aus dem Zementleim Zementstein (Hydratation). Bei vollständiger Hydratation bindet der Zement etwa 25 % seines ursprünglichen Gewichts an Wasser chemisch und etwa 10-15 % physikalisch in den Gelporen. Die Hydratation des Zements ist ein exothermer chemischer Vorgang. Die dabei frei werdende Wärmemenge wird als Hydratationswärme bezeichnet. Sie wird in J/g angegeben. Die Abführung dieser Wärme kann bei dicken Bauteilen, die außen schneller abkühlen als innen, problematisch sein. Um einen Risse erzeugenden Eigenspannungszustand zu vermeiden, werden in Sonderfällen bei sehr dicken Bauteilen, wie Staumauern, sogar Kühlleitungen eingebaut, die gezielt für eine gleichmäßige Abkühlung sorgen.

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