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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Kehlbalkendach

(Abbildung), Sparren- und Kehlbalkendächer werden aus Sparrenpaaren hergestellt, die am First und an den Traufpunkten druck- und zugfest angeschlossen sind. Die Decken, auf denen die Sparren aufstehen, haben Zugbandfunktion. Die konstruktive Einheit von Sparrenpaar und Decke darf nicht gestört werden. Dachein- und -ausbauten sind daher nur in beschränktem Umfang möglich. Der Abtragung von Horizontallasten dienen Windrispen, ggf. im Verbund mit Firstbohlen. Der Schub der Sparren wird am Traufpunkt mit flacher werdender Sparrenneigung größer. Sparren- und Kehlbalkendächer unter 30° Dachneigung sind daher nicht sinnvoll. Klassische, zimmermannsmäßig hergestellte Sparren- und Kehlbalkendächer haben Dachneigungen ab 45°. Erst dann sind die Versätze am Sparrenfuß handwerklich einwandfrei ausführbar. Bei Sparrendächern auf Deckenbalken muss der durch das Vorholz des Deckenbalkens entstehende Überstand durch ei- nen Aufschiebling ausgeglichen werden. Der Knick am Übergang vom Aufschiebling zur Sparrenoberkante verleiht diesen Dächern ihre besondere Form. Moderne Sparrenfußkonstruktionen bei Stahlbetondecken erlauben Dachüberstände ohne Aufschieblinge. Sparren- und Kehlbalkendächer sind bei einfachen Satteldachformen und Dachneigungen ab 30° wirtschaftlicher (weniger Holzverbrauch) als Pfettendächer. Der Dachraum ist frei.

Kehlbalkendach

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