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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Stöße (Bewehrung)

dienen der Bewehrungsverlängerung. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch Arbeits- und Betonierabschnitte überbrücken. Beim Stoß findet ein Kraftübergang von einem Bewehrungsende auf das andere statt. Es gibt direkte Stöße (Metallverbindungsstöße: Schweißnaht, Muffen- und Gewindestöße, Kontaktstöße bei Druckstäben) und indirekte Stöße, die Übergreifungsstöße, welche am häufigsten ausgeführt werden. Übergreifungsstöße müssen konstruktiv und ausführungsseitig sorgfältig geplant und hergestellt werden. Solche Stöße sind immer querschnittschwächende Stellen und sollten deshalb nicht in hochbeanspruchte Bereiche gelegt werden. Durch schräg verlaufende Kraftübergänge Betonstahl - Beton - Betonstahl entstehen Querzugspannungen, die durch geeignete konstruktive Maßnahmen oder Vorgaben (Vergrößerung der Betondeckung, Querbewehrung u. a.) unschädlich zu machen sind. Bei Druckstößen ist zudem zu beachten, dass mitunter ein nicht unerheblicher Teil der Druckkraft über Spitzendruck abgeleitet wird (Querzug außerhalb des eigentlichen Stabübergreifungsbereichs).

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