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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Stromarten

werden der Plus- und der Minuspol einer Spannungsquelle über einen Verbraucher mit einer metallischen Leitung verbunden, so fließt ein elektrischer Strom. Einheit: Ampere (A). a) Gleichstrom: der Strom fließt mit gleicher Stärke und in stets derselben Richtung, Erzeugung in galvanischen Elementen wie Batterien und dgl. oder über einen Gleichrichter aus Wechselstrom. Verwendung in Kleinspannungsanlagen, ferner bei Eisenbahnen und für Industriezwecke. b) Wechselstrom: der Strom wechselt seine Fließrichtung und Stärke ständig, elektrische Ladungen schwingen in Form einer Sinuskurve im Rhythmus zwischen positivem und negativem Höchstwert. Zwei Richtungswechsel entsprechen einer Periode, die Anzahl der Perioden je Sekunde nennt man Frequenz. Die Netzfrequenz in Deutschland beträgt 50 Hertz (Hz). Einphasiger Wechselstrom mit 230 V Spannung wird im Wesentlichen für Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Heizgeräte, kleinere Maschinen usw. verwendet. c) Drehstrom: Dreiphasiger Drehstrom entsteht durch sternförmige Anordnung der Spulen am Generator, jede Spule ist um 120 Grad versetzt, so dass Spannungen und Stromstärke, jeweils um 1/3 Phase (Periode) verschoben werden. Drehstrom liefert zwei verschiedene Spannungen: 230 Volt zwischen einem der drei Außenleiter und dem Neutralleiter, 400 Volt zwischen zwei verschiedenen Außenleitern. Erzeugung mittels Generatoren in Wärme-, Wasser- oder Windkraftwerken bzw. üblicherweise über einen Wechselrichter aus Gleichstrom. Verwendung für Motoren und Geräte größerer Leistung.

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