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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Taktschiebeverfahren

dieses Verfahren zur Herstellung eines Brückenüberbaus vereint die Vorteile der Fabrikfertigung (Betonieren in ortsfester Schalung, ständige Wiederholung gleicher Arbeiten in Takten, wettergeschützter Arbeitsplatz, kurze Transportwege der Baustoffe) mit denen des Ortbetons (monolithisches Tragwerk ohne schwächende Fugen, keine schweren Hebezeuge). Beim Taktschiebeverfahren wird der Überbau hinter einem Widerlager in 10 bis 30 m langen Teilstücken herge- stellt und zusammen mit den bereits gefertigten Abschnitten in Richtung Brücke verschoben. Am vordersten Teilstück wird ein stählerner Vorbauschnabel befestigt, um die Kragmomente bis zum Erreichen des nächsten Pfeilers zu vermindern (vgl. Taktfertigung). Nachteilig ist der verfahrensbedingte, gleich bleibende Querschnitt, dessen Konstruktionshöhe von der größten Spannweite bestimmt wird. Des Weiteren werden in der Regel die Bauzustände maßgebend für die Bemessung, so dass bei einem Betonüberbau im Vergleich zu einem konventionell auf Lehrgerüst hergestellten, mehr Spannstahl erforderlich wird. Unabhängig davon kann das Verfahren nur bei gleich bleibenden oder zumindest nur geringfügig sich ändernden Trassierungsparametern (Krümmung der Fahrbahn in Grund- und Aufriss) angewandt werden.

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