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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Vorspannung

Seiltragwerke werden vorgespannt, um dem Schlaffwerden einzelner Seile unter veränderlichen Lasten vorzubeugen, was mit einem Steifigkeitsverlust des Gesamtsystems verbunden ist. Wird das System so vorgespannt, dass die kritischen Seile im zu betrachtenden Grenzzustand gerade spannungslos werden, dann werden trotz der Vorspannung keine größeren Seilquerschnitte benötigt. Der so künstlich eingeprägte Eigenspannungszustand (Spannungszustand ohne äußere Lasten) vermindert daher die Verformungen, nicht aber die Traglast. Tragwerke aus Beton werden vorgespannt (vorgedrückt), um eine Rissbildung, die der spröde Werkstoff Beton durch zentrischen Zug oder Biegezug erfährt, zu vermeiden oder zumindest so hinauszuzögern, dass das steife Verhalten bzw. die für die Bewehrung schützende Wirkung des ungerissenen Querschnitts unter Last erhalten bleibt. Man unterscheidet beim Spannbeton vier Arten der Vorspannung (siehe unten).

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