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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Zollinger-Dachkonstruktion

Dachtragwerke aus bogenförmigen Bohlenbindern sind seit dem Jahre 1561 bekannt (Philibert de L'Orme). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte daraus der Merseburger Stadtbaurat Fritz Zollinger eine neuartige, hochgradig typisierte Dachkonstruktion, bei der Brett- oder Bohlenlamellen zu einem einfach gekrümmten, rautenförmigen Flächentragwerk zusammengesetzt werden. Die gleichartigen Lamellen werden dabei so angeordnet, dass jeweils auf eine über zwei Rautenfelder durchgehende Lamelle mittig zwei andere Lamellen stoßen. Die auf die durchgehende Lamelle treffenden Lamellenenden haben einen schrägen Stirnflächenzuschnitt und werden an dieser Stelle mit einem zentralen Schraubenbolzen verbunden. Auf Zollinger geht auch die Idee von Gusshäusern (gemeint ist die Herstellung der Wände aus Schüttbeton) zurück. Er errichtete in Merseburg kostengünstige Gusshäuser, die in Zollbau-Lamellen-Bauweise überdacht wurden.

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