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Begriffe aus dem Baulexikon:

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Zweiständerhaus

niederdeutsches Hallenhaus, bei dem die Dachsparren von einem in sich stabilen Ständerwerk (vgl. Stuhl) aus zwei Ständerreihen, die durch Rähme miteinander verbunden sind und den aufliegenden Deckenbalken getragen werden. Die Deckenbalken kragen i. d. R. etwas über die Rähme hinaus. Auf den Deckenbalken im Dachraum lagerte man die Ernte. Im Raum darunter, der Deele (vgl. Diele), befand sich die Dreschtenne. Durch trauf- seitig unter abgeschleppten Dachflächen liegende Kübbungen, in denen das Vieh mit Blick zur Deele stand, wurde das Zweiständerhaus dreischiffig. Hauptzufahrt ist das mittig in der Giebelwand liegende Tor zur Deele, die Grootdör. Der Wohntrakt liegt am anderen Gebäudeende. Das niederdeutsche Hallenhaus ist das traditionelle Einhaus, das bäuerliche Wohnwirtschaftsgebäude Norddeutschlands (s. Abb.).

Zweiständerhaus

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